Kunst

Michael Förtsch
16 Science-Fiction-Romane, mit denen der Herbst kommen kann
Die Morgenstunden sind bereits kühler, die Nacht bricht früher an und die ersten Blätter färben sich schon. Damit beginnt langsam wieder die Zeit, in der man es sich lieber drinnen gemütlich macht. Höchste Zeit also, sich mit ...

Jetzt 1E9-Mitglied werden!
Welcome visitors to your site with a short, engaging introduction.
Double click to edit and add your own text.
Updates aus Tech und Zukunft. Kurz und bündig.
Aleph Alpha veröffentlicht freies KI-Modell
3. Oktober 2026, 19:10 Uhr
Das im Jahr 2019 gegründete KI-Start-up Aleph Alpha wurde einst als KI-Hoffnung aus Deutschland gefeiert. Es sollte das OpenAI aus Heidelberg werden und sammelte Millionen an Investitionen ein. Jedoch blieb der Erfolg der eigenen KI-Modellreihe Luminous zunächst aus und es wurden die versprochenen Umsatzziele verpasst. Seitdem wurden Strategieänderungen sowie eine Fusion mit dem kanadischen KI-Start-up Cohere angekündigt. Nun wurde überraschend mit Kolibri ein eigenes neues KI-Sprachmodell vorgestellt. Es steht unter einer freien Open-Source-Lizenz und kann von jedem heruntergeladen werden.
Mit 78 Milliarden Parametern und einer Größe von 79 Gigabyte ist Kolibri ein Modell der unteren bis mittleren Open-Weight-Klasse. Dennoch können selbst kleinere Modelle wie Qwen3.8 27B durchaus leistungsstark sein. Laut Aleph Alpha ist Kolibri vor allem für die Verwaltung und Industrie gedacht. In eigenen Tests schlägt sich das Modell im Vergleich mit ähnlichen Modellen wie Nemotron 3 Super 120B-A12B und Mistral Small 4 119B-A6B aus dem Jahr 2025 gut. Es zeigt gute Fähigkeiten in Bereichen wie Mathematik, Coding und Wissen. Allerdings sind selbst kleinere andere Modelle aus diesem Jahr teilweise stärker. Dennoch wird das Modell bisher gut aufgenommen und als Zeichen für einen KI-Aufbruch der EU-Zone gewertet.
Pilotprojekt: Google entlohnt Verlage für die Nutzung ihrer Inhalte durch KI
1. Oktober 2026, 17:41 Uhr
Die KI-Übersichten von Google kosten traditionellen Websites, Online-Magazinen und Zeitungen viele Besucher. Erste Verlage haben bereits Klage eingereicht, da der Suchmaschinen- und Werbekonzern ihre Inhalte ohne Erlaubnis und unentgeltlich für seine KI-Dienste nutzt. Wie The Information nun aber berichtet, hat Google ein Pilotprogramm mit mehreren Verlagen gestartet, in dem diese für ihre Beiträge zu KI-Features entlohnt werden. Dieses soll bereits seit mehreren Monaten laufen.
Im Rahmen des Testbetriebs werden die Verlage für die Nutzung von Informationen ihrer Medien in den KI-Übersichten, dem KI-Modus und dem Gemini-Chatbot entlohnt. Die Auszahlungen sollen sich zwischen 50.000 und einer Million US-Dollar pro Jahr bewegen. Welche Verlage am Pilotprojekt teilnehmen, ist bisher unklar. Mit dem Programm reagiert Google offenbar auf den zunehmenden Druck von Verlagen und Regulierungsbehörden. Unter anderem hat die EU-Kommission eine Untersuchung wegen möglicherweise wettbewerbswidrigen Verhaltens von Google eingeleitet.
OpenAI stellt KI-Agenten für den Alltag vor
29. September 2026, 21:44 Uhr
Auf seinem DevDay 2026 hat OpenAI Dots vorgestellt. Dabei handelt es sich um einen KI-Agenten, der rund um die Uhr eigenständig Aufgaben für Nutzer erledigen kann und dafür auf zahlreiche Werkzeuge und Dienste zugreifen soll. Laut Sam Altman könne er fast alles erledigen, „was man sich einfallen lassen kann“: Kalender verwalten, im Internet einkaufen, Recherchen durchführen, Urlaube planen, ein Digitalgeschäft betreiben oder auch Finanzen verwalten und mehr. Gestaltet ist Dots nach dem Vorbild von KI-Assistenten wie OpenClaw oder Hermes Agent, die zu Beginn des Jahres einen Hype erlebten, von Nutzern allerdings technisches Vorwissen erfordern. Letzteres soll bei Dots nicht nötig sein.
Stattdessen soll Dots einfach über ein Chatinterface zu bedienen sein wie ChatGPT. Statt sich frei nach Nutzerwunsch anpassen zu lassen, soll Dots aus Sicherheitsgründen auf ein Plug-in-Ökosystem aufbauen, das es erlaubt, die KI mit über 4.000 Apps zu verbinden. Für die Nutzung von Dots ist ein Pro-Abo oder eine entsprechende Business- beziehungsweise Enterprise-Lizenz nötig. In mehreren Ländern ist Dots ab sofort verfügbar. Für Pro-Nutzer ist Dots zum Start allerdings nicht in EU-Ländern, in der Schweiz und im Vereinigten Königreich verfügbar. Business-Premium-Nutzer können Dots dagegen in allen unterstützten Regionen verwenden, während Enterprise-Nutzer Zugriff auf eine Beta erhalten können.
Erst vor Kurzem hatte bereits Meta mit Muse einen vergleichbaren KI-Agenten vorgestellt, der sich ebenfalls stark an OpenClaw orientiert.
Neu im Magazin
Empfohlen von 1E9

Community

Ask me anything
... wird geladen
Bitte einen Moment Geduld.

Die schwere Frage
Jetzt abstimmen und Argumente liefern!
#5
Nimmt die deutsche Regierung den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Einfluss von KI ernst genug?
0 %
100 %
#4
Blickst du für dich selbst optimistisch in die Zukunft?
94 %
6 %
#3
Soll die Schuldenbremse für mehr Zukunftsinvestitionen gelockert werden?
70 %
30 %
Lerne interessante Leute bei 1E9 kennen!
Teile einige Dinge über dich und entdecke spannende Facetten von anderen Leuten. Markiere, was du interessant findest – und wenn sich ein Match ergibt, stellt euch Job, unser Bot, einander vor. Please take it from there!

Let’s meet, AI – Das KI-Meetup bei 1E9! Zu Gast: Tobias Madl, CEO der Neodyme AGDi., 06. Okt.1E9, Forum der Zukunft, Deutsches Museum
Maschinen für den Sound der Zukunft?Do., 22. Okt.PATHOS theater
Let’s meet, AI – Das KI-Meetup bei 1E9! Zu Gast: Gregor Schmalzried, Host von „Der KI-Podcast“ (ARD)Di., 03. Nov.1E9, Forum der Zukunft, Deutsches Museum

























