KI

Michael Förtsch
Was passiert, wenn man vier KI-Sprachmodelle einen echten Toyota fahren lässt?
Können große Sprachmodelle ein echtes Auto steuern? Drei Entwickler haben es ausprobiert und vier führende KI-Modelle ans Steuer eines Toyota Corolla gelassen. Das Ergebnis: Nur GPT-6 Astra schaffte es ins Ziel.
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Michael Förtsch
Warum die „wahrscheinliche Wahrheit“ des KI-Zeitalters genug sein kann
Künstliche Intelligenz und ihre Funktionsweise drohen zu verändern, was wir als Wahrheit akzeptieren. Ebenso wie Wahrheit selbst, geschaffen wird. Der Medien- und Kulturwissenschaftler Mads Pankow ist überzeugt ...

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Updates aus Tech und Zukunft. Kurz und bündig.
In den USA wurde eine Frau festgenommen, weil sie einen Lieferroboter blockiert hat
19. Oktober 2026, 4:32 Uhr
In den USA wurde eine Frau verhaftet, weil sie Lieferroboter behinderte. Seit September soll sich Carolyn Marvin wiederholt den vierrädrigen UBER-Eats-Lieferrobotern des Herstellers Avride in den Weg gestellt und dadurch deren Vorankommen verhindert haben. Mehrere Videos dieser Vorfälle gingen in den letzten Wochen viral. In einem davon behindert Marvin die Sicht der Kameras mit ihrer Jacke. In einem anderen stellt sie sich direkt in den Weg des Roboters, während eine Frau Marvin auffordert, den Roboter passieren zu lassen, da er „Essen transportiert, für das jemand bezahlt hat“.
Passanten hatten einen der Blockadeversuche gemeldet, woraufhin Marvin wegen „Störung der öffentlichen Ordnung“ festgenommen wurde. Sie sei zuvor mehrfach aufgefordert worden, dem Roboter aus dem Weg zu gehen. In einem Interview mit ABC 13 gab Mavin an, ihre Aktionen nicht zu bereuen. „Ich weiß, dass sie menschlichen Lieferanten die Arbeitsplätze wegnehmen“, sagt sie. Daher behindere sie sein Vorankommen. Sie sehe ihre Taten als Protest und freie Meinungsäußerung. „Ich glaube, es ist mein Recht gemäß dem Ersten Verfassungszusatz, auf einem Gehweg öffentlich zu demonstrieren, um gegen Lieferroboter zu protestieren.“
Bundesregierung plant KI-Kooperation mit Nvidia
16. Oktober 2026, 18:22 Uhr
Wird Deutschland mit dem Chiphersteller Nvidia offiziell zusammenarbeiten, um ein relevanter Teilnehmer in der KI-Industrie zu werden? Das legt zumindest ein aktuell noch unbestätigter Bericht des Handelsblatt nahe. Dem Bericht zufolge soll das Ziel der geplanten Kooperation der Aufbau einer starken Plattform für „physische Künstliche Intelligenz“ sein, also KI-Modelle und die dazugehörige Soft- und Hardware, die für autonome Fahrzeuge, Roboter und automatisierte Fabriken benötigt wird. An der Initiative sollen etablierte Unternehmen wie Siemens und Audi sowie das für seine Bild- und Videomodelle bekannte Start-up Black Forest Labs beteiligt sein.
Die Bundesregierung will demnach einen dreistelligen Millionenbetrag in das Projekt investieren, um den Aufbau von Rechenkapazität und das Training von Modellen zu unterstützen. Nvidia wiederum will eigene Mitarbeiter, wie Ingenieure und KI-Forscher, abstellen. Bereits jetzt stellt Nvidia 10.000 GPUs für die Industrial AI Cloud der Deutschen Telekom bereit. Die Initiative folgt durchaus den Einschätzungen von Experten. Denn deutsche Unternehmen verfügen über jahrzehntelange Erfahrung und Daten zu Automatisierung, Steuerung und Maschinenbau, die die Entwicklung entsprechender KI-Modelle massiv beschleunigen könnten. Die Partnerschaft soll angeblich kommende Woche auf dem Investitionsgipfel Invest in Germany offiziell verkündet werden.
Spionage bei KI-Entwickler: OpenAI-Mitarbeiter festgenommen
15. Oktober 2026, 22:36 Uhr
Im globalen Wettrennen um die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz geht es nicht immer fair zu. Das ist bereits bekannt. Neue Modelle werden sofort nach ihrem Erscheinen analysiert und ihre Fähigkeiten mittels sogenannter Destillation nachgebildet. Wie diese Woche bekannt wurde, gab es offenbar auch einen Abhörversuch in den Büros der KI-Entwickler von OpenAI. Abdulrahman Alfozan, ein inzwischen ehemaliger OpenAI-Mitarbeiter aus Saudi-Arabien, soll an einem USB-Anschluss eines Fernsehers in einem Besprechungsraum ein verdecktes Aufnahmegerät installiert haben, um Gespräche aufzuzeichnen. In einer unbeaufsichtigten Tasche soll ein weiteres, dem ersten ähnliches Aufnahmegerät gefunden worden sein.
Wie das Wall Street Journal berichtet, hatte OpenAI seine Mitarbeiter bereits vor dem Vorfall vor Spionage- und Abhörgefahren gewarnt. Sie könnten jederzeit in Cafés und Restaurants belauscht werden. Ebenso könnte ihnen Geld für Geschäftsgeheimnisse angeboten werden. Auch vor romantischen Annäherungen und Flirts wurden sie gewarnt. Hinter vermeintlichen romantischen Partnern oder One-Night-Stands könnten sich auch Spione verbergen. Mitarbeitern wird zudem nahegelegt, sich in der Öffentlichkeit möglichst nicht mit Logos der Firma auf Kleidung oder Arbeitsgeräten zu zeigen. Bei Anthropic und Google soll es ähnliche Warnungen an Mitarbeiter gegeben haben.
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