KI

Michael Förtsch
Was passiert, wenn man vier KI-Sprachmodelle einen echten Toyota fahren lässt?
Können große Sprachmodelle ein echtes Auto steuern? Drei Entwickler haben es ausprobiert und vier führende KI-Modelle ans Steuer eines Toyota Corolla gelassen. Das Ergebnis: Nur GPT-6 Astra schaffte es ins Ziel.
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Michael Förtsch
Warum die „wahrscheinliche Wahrheit“ des KI-Zeitalters genug sein kann
Künstliche Intelligenz und ihre Funktionsweise drohen zu verändern, was wir als Wahrheit akzeptieren. Ebenso wie Wahrheit selbst, geschaffen wird. Der Medien- und Kulturwissenschaftler Mads Pankow ist überzeugt ...

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Updates aus Tech und Zukunft. Kurz und bündig.
Sicherheitslücke bedroht Millionen Websites
21. Oktober 2026, 16:58 Uhr
Die Programmiersprache PHP bildet die Grundlage für unzählige Websites im Internet. Dazu gehören Nachrichtenportale, Online-Shops und private Blogs. Eine Mitte dieser Woche öffentlich gemachte Sicherheitslücke macht sie angreifbar. Über diese könnten Angreifer die Seiten kapern oder Informationen ausleiten. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik stufte das Risiko mit der Kennzeichnung 3/Orange als außerordentlich hoch ein. Tatsächlich wurden weltweit Websites zeitweise offline geschaltet. Darunter waren offizielle Anlaufstellen von Behörden, Universitäten und Krankenhäusern. Inzwischen wurden erste Quick-Fixes veröffentlicht, die die Lücken zumindest teilweise schließen. Ebenso stehen nun Updates zu bisherigen PHP-Fassungen bereit, die die Lücken versiegeln.
China will Export von Technologien stärker regulieren
20. Oktober 2026, 12:39 Uhr
Die Volksrepublik China will stärker überwachen und regulieren, welches technische Wissen und welche Technologien aus China ins Ausland gelangen. Konkret soll es zunächst um 40 sogenannte Schlüsseltechnologien gehen, berichtet Reuters. Darunter sind Biomedizin, Photovoltaik und auch Künstliche Intelligenz. Für einige Technologien soll der Export ins Ausland komplett untersagt werden. Andere sollen nur nach Genehmigung aus Peking ausgeführt werden dürfen. Verboten werden könnten beispielsweise bestimmte KI-Modelle und KI-Anwendungen, die für „Verteidigung oder kritische Infrastruktur“ taugen. Genehmigungspflichtig könnten Technologien hinter Modellen werden, die mindestens zwei Billionen Parameter umfassen oder unter den Top 10 der weltweit besten KI-Modelle rangieren.
Auch Designs für fortschrittliche Speicher-, Grafik- respektive KI-Chips sollen nicht ohne Weiteres aus China ausgeführt werden können. Bei Solartechnologie sollen Herstellungsverfahren für fortschrittliche Perowskit-Tandemzellen restriktiver gehandhabt werden. Fertige Module sollen weiterhin exportiert werden dürfen. Für bestimmte Verfahren zur Herstellung und Verarbeitung von Batteriebestandteilen gibt es bereits gesonderte Exportkontrollregeln. Noch sind die neuen Exportkontrollen nicht beschlossen. Bis zum 15. November sollen Unternehmen Stellungnahmen einreichen können.
Anthropic stellt fünf Prozent seiner Aktien für eigenen Gemeinwohlfonds bereit
20. Oktober 2026, 11:59 Uhr
Die Kritik an Künstlicher Intelligenz und den KI-Unternehmen wird immer lauter. Nicht nur wegen zuletzt unberechenbar agierender Modelle, sondern auch wegen der gesellschaftlichen, sozialen und wirtschaftlichen Unsicherheit, die die Technologie auslöst. Experten warnen vor Arbeitslosigkeit, wachsender finanzieller Ungleichheit und einer Verschiebung von politischem und wirtschaftlichem Einfluss. Der Kritik will das KI-Unternehmen Anthropic nun mit einem Fonds begegnen. Fünf Prozent seiner Unternehmensanteile sollen dort eingebracht werden.
Der sogenannte Anthropic Public Benefit Fund soll etwa an gemeinnützige Organisationen spenden oder auch direkt „Zuwendungen an bestimmte Bevölkerungsgruppen“ tätigen, wie Anthropic schreibt. Als mögliches Projekt nennt das Unternehmen die Erforschung der Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt. Der Schritt wurde öffentlich durchaus begrüßt, aber auch kritisiert. Denn der Fonds ist keine unabhängige Non-Profit-Organisation, sondern eine Gesellschaft, die direkt Anthropic untersteht. Wer über die Verteilung der potenziellen Milliarden entscheidet, ist noch offen. Die Kontrolle liegt vorerst bei den wohlhabenden Gründern und Managern des KI-Unternehmens.
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