Kunst

Michael Förtsch
16 Science-Fiction-Romane, mit denen der Herbst kommen kann
Die Morgenstunden sind bereits kühler, die Nacht bricht früher an und die ersten Blätter färben sich schon. Damit beginnt langsam wieder die Zeit, in der man es sich lieber drinnen gemütlich macht. Höchste Zeit also, sich mit ...

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OpenAI stellt KI-Agenten für den Alltag vor
29. September 2026, 21:44 Uhr
Auf seinem DevDay 2026 hat OpenAI Dots vorgestellt. Dabei handelt es sich um einen KI-Agenten, der rund um die Uhr eigenständig Aufgaben für Nutzer erledigen kann und dafür auf zahlreiche Werkzeuge und Dienste zugreifen soll. Laut Sam Altman könne er fast alles erledigen, „was man sich einfallen lassen kann“: Kalender verwalten, im Internet einkaufen, Recherchen durchführen, Urlaube planen, ein Digitalgeschäft betreiben oder auch Finanzen verwalten und mehr. Gestaltet ist Dots nach dem Vorbild von KI-Assistenten wie OpenClaw oder Hermes Agent, die zu Beginn des Jahres einen Hype erlebten, von Nutzern allerdings technisches Vorwissen erfordern. Letzteres soll bei Dots nicht nötig sein.
Stattdessen soll Dots einfach über ein Chatinterface zu bedienen sein wie ChatGPT. Statt sich frei nach Nutzerwunsch anpassen zu lassen, soll Dots aus Sicherheitsgründen auf ein Plug-in-Ökosystem aufbauen, das es erlaubt, die KI mit über 4.000 Apps zu verbinden. Für die Nutzung von Dots ist ein Pro-Abo oder eine entsprechende Business- beziehungsweise Enterprise-Lizenz nötig. In mehreren Ländern ist Dots ab sofort verfügbar. Für Pro-Nutzer ist Dots zum Start allerdings nicht in EU-Ländern, in der Schweiz und im Vereinigten Königreich verfügbar. Business-Premium-Nutzer können Dots dagegen in allen unterstützten Regionen verwenden, während Enterprise-Nutzer Zugriff auf eine Beta erhalten können.
Erst vor Kurzem hatte bereits Meta mit Muse einen vergleichbaren KI-Agenten vorgestellt, der sich ebenfalls stark an OpenClaw orientiert.
In Brandenburg steht jetzt das höchste Windrad der Welt
29. September 2026, 20:08 Uhr
Das höchste Windrad der Welt steht jetzt in Brandenburg. Die in Schipkau in der Lausitz von der Firma GICON errichtete und von einer Tochterfirma der Bundesagentur für Sprunginnovationen beauftragte Windkraftanlage kommt auf eine Naben- beziehungsweise Turmhöhe von 300 Metern. Mit den Rotorblättern erreicht sie sogar 365 Meter. Der Berliner Fernsehturm ist mit 368 Metern nur wenige Meter höher. Im November soll das Windrad dann in Betrieb genommen werden. Die enorme Höhe dient dabei nicht bloß dem Rekord.
Stattdessen soll das Kraftwerk dadurch Winde in großen Höhen nutzen können, die beständiger wehen, da sie durch das Relief der Landschaft, Gebäude oder Wälder weniger beeinflusst werden. Dadurch soll es bei gleichem Rotordurchmesser etwa den doppelten Energieertrag einer vergleichbaren Anlage mit niedrigerer Bauart erzielen können. Die Nennleistung soll 3,8 Megawatt betragen. Damit soll die Anlage zukünftig Strom für bis zu 7.500 Haushalte produzieren. Bereits vor dem Höhenwindrad stand die weltweit höchste Serien-Windenergieanlage übrigens in Deutschland. Dabei handelt es sich um eine Anlage in Winnberg in der Oberpfalz in Bayern. Deren Nabenhöhe beträgt 199 Meter. Mit den Rotorblättern kommt sie auf 285 Meter.
LLMs sind echt schlecht im Autofahren
29. September 2026, 14:09 Uhr
Dass Künstliche Intelligenz Autofahren kann, ist mittlerweile gut bekannt. In den USA, Singapur, China und auch in einigen europäischen Ländern sind Robotaxis von Unternehmen wie Waymo, Apollo Go und anderen unterwegs. Diese nutzen jedoch spezialisierte KI-Modelle, die mit Abertausenden von Stunden Fahrdaten trainiert wurden. Ein Team aus den USA wollte nun aber wissen, ob auch multimodale Sprachmodelle wie ChatGPT, Claude, GPT oder Grok ein Auto fahren können. Genau das haben sie auf ihrer Website DrivingBench getestet.
Dazu wurde ein Laptop über ein Selbstfahrnachrüstkit der Firma Comma mit dem digitalen Steuergerät eines Toyota Corolla aus dem Jahr 2022 verbunden. Die LLMs erhielten Zugriff auf die GPS-Telemetrie, die Fahrzeugdaten und die Kamera des Comma-Geräts. Die Strecke war lediglich ein Schlenker über einen Parkplatz. Sonderlich erfolgreich waren die meisten Modelle beim Fahren dennoch nicht. Die Grok-Modelle kamen nur wenige Meter weit. Claude Fable 5.1 schaffte immerhin die erste Kurve. Nur GPT-6 Astra bewältigte den Kurs. Als Grund sehen die KI-Forscher das mangelnde räumliche Interpretationsvermögen und fehlende Kompetenz für kontinuierliche Regelung eines sich verändernden Zustands.
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Maschinen für den Sound der Zukunft?Do., 22. Okt.PATHOS theater
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