Das 1E9_Update vom 27.1.2020 // Kryptoanarchisten, Fakes und neue Realitäten!

Guten Mittag liebe @Mitglieder von 1E9!

Wir haben jetzt einen echten Faker im Team von 1E9! Aber keine Sorge, @Michael wird nicht dazu übergehen, Fake News zu verbreiten. Er hat sich lediglich selbst beigebracht, wie man Deepfake-Videos bastelt, also Videos, in denen per KI ein anderes Gesicht auf den Kopf eines Menschen gepflanzt wird. Wie er sich dabei angestellt hat und was dabei herauskam, könnt ihr hier nachlesen.

Ihr ahnt vielleicht schon, an welchem Film sich Michael versucht hat…

Nicht nur Deepfakes könnten dazu führen, dass wir ganz neu darüber nachdenken müssen, was eigentlich die Realität ist. Sondern auch Technologien wie Virtual und Augmented Reality oder Konzepte wie Mixed und Extended Reality. Das ist aus unserer Sicht aber keine schlechte, sondern eine gute Nachricht. Denn VR, AR, MR und XR haben das Potential, die Welt spannender und besser zu machen. Es braucht nur die richtigen Ideen. Genau die suchen wir gerade in unserem Wettbewerb „New Realities“ zusammen mit dem XR HUB Bavaria. Bewerbt euch gerne oder teilt die Infos mit Leuten, für die der Wettbewerb interessant sein könnte.

Ist der Staat eine gefährliche Technologie?

Eine ganz neue, ganz andere Welt eröffnet sich dem einen oder der anderen vielleicht auch durch das Interviews, das @Krischan mit dem Kryptoanarchisten Smuggler geführt hat. Darin erklärt er nicht nur, wie anonyme Online-Communities Menschen aus der Depression helfen und als Labore für radikale Ideen fungieren können. Er rechnet vor allem mit unserm heutigen Konzept des Staates ab. Der ist für ihn „die gefährlichste Technologie“ überhaupt. Die Gründe dafür zusammenzufassen, würde den Newsletter sprengen. Daher empfehle ich euch sehr, das Interview zu lesen.

Natürlich hatten wir in den vergangenen Tagen noch ein paar andere aufschlussreiche Ausflüge in die Welt der Zukunftsideen. Mir selbst war vorher nicht klar, dass sich Google-Mitgründer Larry Page über Jahre ein regelrechtes Flugauto-Imperium aufgebaut hat. Auch die Idee eines Berliner Start-ups, invasive Spezies wie Waschbären oder Nilgänse als Lebensmittel zu verkaufen, war mir neu. Dass die üblicherweise für den Fortschritt von selbstfahrenden Autos herangezogenen Kennzahlen so ihre Schwächen haben, wusste ich dagegen schon. Dass allerdings der Technikchef eines der führenden Roboterauto-Unternehmen so gegen den Fokus auf falsche Werte mobil macht, überraschte mich.

Sehen wir uns am Donnerstag?

Das letzte Thema zeigt: Beim Thema Roboterautos gibt es noch einiges zu diskutieren und zu besprechen. Wie gut, dass es dafür am Donnerstagabend eine Gelegenheit gibt – zusammen mit @lena.osswald @ksheeeep @mark.bommer @steffen @wessely.moritz und vielen mehr. Dann findet nämlich das 1E9-Meet-up zu unserem Themenspecial Fahren 2035. Wir und die Roboterautos statt. Und ich würde mich sehr freuen, einige von euch dort zu treffen. Also: anmelden!

Bei Fragen, Wünschen, Kritik, Anregungen und Ideen könnt ihr mir wie immer gerne schreiben oder diesen Newsletter auf unserer Plattform öffnen und darunter kommentieren.

Bis dann
euer Wolfgang

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