Was die Science Fiction und Popkultur für die 2020er-Jahre vorhersagten


Das Jahr 2020 klingt ziemlich nach der Zukunft, weil es sehr lange der Inbegriff der Zukunft war. Zahlreiche Science-Fiction-Geschichten sind im gerade begonnen Jahrzehnt angesiedelt. Doch was sagen diese Geschichten eigentlich über die zehn Jahre, die nun vor uns liegen?

Von Michael Förtsch

Wir leben in der Zukunft. Zumindest aus der Perspektive vieler Science-Fiction-Geschichten befinden wir uns in einer Zeit, in der futuristische Technologien stattfinden, unglaubliche Gesellschafts- und spannende Kulturumbrüche ihren Lauf nehmen. Denn wann sollten Außerirdische auf der Erde landen, Menschen ins All aufbrechen und Roboter um ihre Rechte kämpfen, wenn nicht in den Jahren jenseits des mystischen Millenniums? Eine einfache, aber bestechende Logik. Besonders viele der kühnen Prophezeiungen konzentrieren sich auf die 2020er-Jahre, die nun tatsächlich angebrochen sind.

Vor allem für zahlreiche Science-Fiction-Autoren, Film- und Comic-Macher der 1970er, 1980er- und der 1990er-Jahre war die nun angelaufene Dekade die ideale Projektionsfläche. Sie war weit genug entfernt, um viele kleine und große Veränderungen gegenüber der damaligen Gegenwart realistisch erscheinen zu lassen. Aber sie war auch nah genug an der bekannten Gegenwart, um noch irgendwie vertraut und greifbar zu wirken. Zusätzlich waren die 2020er eine Zeit, die die Leser der Geschichten, die Zuschauer der Filme und auch manche Science-Fiction-Schöpfer womöglich selbst noch erleben könnten.

Vielen Autoren und Filmemachern ging es vermutlich nicht darum, die Zukunft vorherzusagen. Es ging ihnen allem voran darum, eine gute und clevere Geschichte zu erzählen, die eben in der Zukunft angesiedelt ist. Gerne auch einfach, weil die Zukunft einen so tollen Handlungsort darstellt und sie viele Freiheiten ermöglicht, was die Kulissen, die Figuren und auch den Verlauf der Story angeht. In der Zukunft ist möglich, was sonst unmöglich ist. Das ändert aber nichts daran, dass für solche Zukunftsgeschichten fast immer auch damals aktuelle Entwicklungen, Probleme, Gefahren, Hoffnungen und Technologien weitergedacht und fortgeschrieben werden.

Manchmal liegen die Ergebnisse dieser Spekulationen sehr nah an unserer heutigen Realität. Manchmal sind sie geradezu erschreckend akkurat. Andere Male haben sie auch so gar nichts mit unserer Wirklichkeit gemein. Aber: Interessant sind sie sowohl im einen als auch dem anderen Fall.

Mission to Mars

Vor 20 Jahren schien es in Hollywood offensichtlich sehr wahrscheinlich, dass im Jahr 2020 die erste bemannte Mission zu Mars stattfindet. Denn um eben diese geht es gleich zu Beginn von Mission to Mars von Regisseur Brian De Palma. Die Astronauten landen in der Cydonia-Region des roten Planeten, wo sich das berüchtigte Mars-Gesicht befindet. Als sie den Berg untersuchen, stellen sie fest, dass er aus Metall besteht und werden dann von einem mysteriösen Wirbelsturm erfasst. Die erste Mission zum Mars wird also zur Katastrophe. Eine Rettungsmission wird entsandt. Sie soll herausfinden, was passierte, und Überlebende suchen.

Von einer echten bemannten Mars-Mission sind wir in der Realität noch einige Jahre entfernt. Selbst der ambitionierte Plan von Elon Musk sieht einen ersten bemannten Flug frühestens 2024 vor. Die NASA hingegen glaubt an eine bemannte Mars-Mission in den 2030er Jahren. Im ebenfalls im Jahr 2000 angelaufenen Mars-Film Red Planet trifft eine bemannte Mission erst im Jahr 2056 auf dem Mars ein – nachdem automatisierte Drohnen auf dem roten Planeten mittels Algen eine atembare Atmosphäre schaffen sollten. Sowohl Mission to Mars als auch Red Planet waren übrigens Kinoflops und machten das Thema Mars für Hollywood auf Jahre hin uninteressant.

Inseln im Netz

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Im Jahre 1988 veröffentlichte Bruce Sterling Inseln im Netz – im Original: Islands of the Net –, dessen Geschichte die Jahre 2023 bis 2025 und mehrere Länder überspannt. Im Zentrum steht dabei Loretta, die für ein mächtiges Firmenkonglomerat namens Rizome als PR-Expertin arbeitet. Nachdem ein Banker während einer Verhandlung in einem Resort von Rizome ermordet wird, soll sie beweisen, dass das Unternehmen nichts damit zu tun hat. Rizome kontrolliert, wie alle wichtigen Multis, einen Teil des sogenannten Net – eine vollends durchkommerzialisierte Variante des Internets. Freiheit gibt es nur in Datenoasen wie Singapur und Grenada, wo mit Dokumenten und Software gehandelt wird – wie heute im mythischen Darknet.

Das Net ist das Rückgrat für jede Menge futuristischer Technologien, die die Unternehmen fabrizieren: intelligente Uhren und vernetzte Laufschuhe, die die körperliche Aktivität ihrer Träger aufzeichnen. Heute nennt sich all das Wearables. Hier lag der Roman also richtig. Jedoch machen die Konzerne im Buch nicht nur Geld mit Produkten. Sie sind auch in Krisen und Kriege involviert, die mit ferngesteuerten Roboterflugzeugen ausgetragen werden, die ihre Technologien nutzen. In den Konflikten geht es nicht (oder zumindest nicht nur) um Ländereien und Ideologien, sondern auch die Erschließung von neuen Märkten. Genau das wird im Laufe von Inseln im Netz durch Wikileaks-artige Leaks öffentlich, die sich im Net verbreiten.

Terminator / Terminator 2: Tag der Abrechnung

Sicher, wirklich viel aus den 2020er-Jahren ist in den Terminator-Filmen von James Cameron nicht zu sehen. Denn da tobt seit rund 30 Jahren ein heftiger Krieg zwischen den letzten Menschen und den Maschinen. Im ersten Film wird der T-800-Roboter aus dem Jahr 2029 ins Jahr 1984 geschickt, um den jungen John Connor zu töten, der irgendwann zum Anführer der Rebellion gegen die von der Künstlichen Intelligenz Skynet gelenkten Maschinen wird. In Tag der Abrechnung wird aus dem gleichen Jahr wiederum ein von den Rebellen umprogrammierter T-800-Roboter geschickt, um Connor zu schützen – und ein weiterer Skynet-Roboter, um ihn zu töten.

Einen Krieg mit den Maschinen werden wir voraussichtlich in den kommenden Jahren nicht ausfechten müssen. Denn beim Schreiben der Terminator-Drehbücher war Cameron etwas zu optimistisch (oder pessimistisch), was die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz anbelangt. Noch ist eine Artificial General Intelligence wie Skynet nicht absehbar. Trotzdem warnen einige Tech-Größen wie Elon Musk seit Jahren davor, dass die unregulierte Entwicklung von Künstlicher Intelligenz zum Problem werden könnte. Und auch wenn es keinen Krieg gegen Roboter geben wird: Immer wieder kommt es zu gewalttätigen Übergriffen von Menschen auf Roboter, die schon auf unseren Straßen unterwegs sind.

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Ghost in the Shell

Geht es nach dem 90er-Jahre-Manga- und Anime-Epos Ghost in the Shell werden kybernetische Implantate im Jahre 2029 der Alltag sein. Menschen werden sich Arme, Beine und Augen durch technologische Nachbildungen ersetzen lassen. Aber zuvorderst werden sie ihr Gehirn in eine Shell einsetzen, eine Metallkapsel, die die gedankliche Steuerung all der Augmentierungen und den Zugriff auf Datenbanken und das Internet ermöglicht. Aber selbst unter all den aufgerüsteten Menschen ist die Polizeiagentin Major Motoko Kusanagi eine Besonderheit: Ihr ganzer Körper ist künstlich – einzig ihr Gehirn ist noch biologisch. Umso bedrohlicher ist es, als im Auftakt der Ghost-in-the- Shell-Saga ein Hacker beginnt, in die Gehirne aufgerüsteter Menschen einzudringen und sie so zu kontrollieren.

All die Kybernetik in Ghost in the Shell wirkt auch heute noch futuristisch. Aber eigentlich ist sie nicht mehr so weit vom schon Machbaren entfernt. Anfang dieses Jahres präsentierte das Start-up BrainCo eine Armprothese präsentiert, die sich mit Gedankenkraft steuern lässt. Unternehmen wie Bionit Labs und Adam’s Hand arbeiten an High-Tech-Prothesen, die ähnlich flexibel sein sollen wie die biologischen Originale. Und in wenigen Jahren könnte synthetische Haut den Trägern von Prothesen ermöglichen, Berührungen zu spüren. Sich mit dem Gehirn in das Internet einloggen? Das ist noch Zukunftsmusik – aber laut Unternehmen wie Neuralink und Kernel keine Spinnerei. Beide Unternehmen arbeiten an Implantaten, die Computer und Gehirn vernetzen sollen. Ob dadurch aber, wie in Ghost in the Shell, auch ein geistiges Mischwesen aus Mensch und KI hervorgehen könnte? Bleibt abzuwarten!

Menschenjagd

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Mit Menschenjagd – im Original: Running Man – versuchte Horror-Ikone Stephen King im Jahre 1982 sich die Zukunft des Jahres 2025 auszumalen. Noch geprägt von der Öl- und der Sparkassen-Krise erdachte er ein von extremer Armut und riesigen Slums geprägtes Amerika. Aus Not tat sich die US-Regierung dort mit den großen Fernsehsendern zusammen und gab das Land der totalen Marktwirtschaft frei. Die einzige Chance zum sozialen Aufstieg bilden menschenverachtende Gameshows – an denen nicht zuletzt Leute teilnehmen, die sich lebensrettende Operationen nicht leisten können und eh nichts zu verlieren haben. Aber auch Benjamin Stuart Richards bewirbt sich. Er braucht Geld für die Medikamente seiner schwerkranken Tochter.

Richards wird für die Show Running Man angenommen. Hierbei werden ihm Jäger auf den Hals gehetzt. Er flieht quer durch das Land, muss überleben und das mit Videoaufnahmen, die er an den Sender schickt, beweisen. Für jede Stunde, die er übersteht, erhält er 100 US-Dollar. Der Stephen-King-Roman wurde schon 1987 mit Arnold Schwarzenegger verfilmt – dafür wurde Handlung allerdings verändert und ins Jahr 2017 verlegt. Tatsächlich wurde die Vision solcher Shows – auch inspiriert durch den Film und den Roman – in weniger tödlicher Form deutlich früher Realität. Im Jahr 2000 wurde die Internet-Show RealityRun abgehalten, in der sich Teilnehmer 24 Tage durch Deutschland jagen lassen sollten. Die Sendung endete jedoch verfrüht – und mit einem Gewinner, der schon weit vorher festgelegt war. 2016 startete die ganz ähnliche US-Sendung The Runner, die nach der ersten Staffel eingestellt wurde.

Flucht aus Absolom

Im Jahr 2022 versinkt die Welt in Kriminalität. Das Strafsystem wird daher vollkommen durchprivatisiert. Gefängnisse werden von riesigen Unternehmen geführt, die bei der Verwahrung der Insassen nahezu freie Hand haben. Der Ex-Soldat J. T. Robbins wird für einen Mord an einem General inhaftiert und wegen seines aufsässigen Verhaltens von einem normalen Gefängnis nach Absolom verlegt – einer von der Außenwelt abgeschotteten Insel, auf der die Gefangenen gänzlich auf sich gestellt um ihr Überleben kämpfen müssen. Ein Satellitensystem sorgt dafür, dass keiner fliehen kann. Dennoch will es Robbins versuchen.

Was in dem Film von 1994 noch eine dystopische Vision war, ist heute in mehreren Ländern weitestgehend Realität. Vor allem in den USA stehen mittlerweile Dutzende Gefängnisse in mehreren Bundesstaaten unter privater Verwaltung von Unternehmen wie CoreCivic und der GEO Group. Auch in Neuseeland, Australien, Großbritannien, Chile und Südafrika werden Gefängnisse von Privatunternehmen geführt. Dabei kommt es immer wieder zu Kontroversen und Skandalen. Mehrfach deckten Medien in den USA die Misshandlung von Insassen, die Einstellung von schlecht ausgebildetem Personal, Korruption, Bestechungsversuche und fehlende Aufsicht der Privatunternehmen durch Regierungsbehörden auf. Eine Gefängnisinsel, die nur von Satelliten überwacht wird, gibt es bisher noch nicht. Allerdings existiert mit Palmasola in Bolivien eine surreale Gefangenenstadt.

Träumen Androiden von elektrischen Schafen?

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Als Philip K. Dick Träumen Androiden von elektrischen Schafen? schrieb, war die Geschichte im Jahr 1992 angesiedelt. Später wurde sie aber auf das Jahr 2021 festgelegt und mit Blade Runner von Ridley Scott für die Leinwand adaptiert, der sie wiederum ins Jahr 2019 versetze. Die Handlung und Figuren des Romans und des Films unterscheiden sich in vielen Punkten – teils sogar dramatisch. Aber die Welt ist mehrheitlich die gleiche: Die Erde und Umwelt sind weitestgehend zerstört, Menschen wandern zu Kolonien im All aus und Kopfgeldjäger machen Jagd auf biomechanische Androiden, die in ihrem Aussehen und Verhalten kaum von einem Menschen zu unterscheiden sind – und nur durch einen Emotionstest mit einer obskuren Maschine enttarnt werden können.

Noch ist die Erde nicht zerstört. Und auch von der Erschaffung von humanoiden Biorobotern sind wir noch weit entfernt. Aber nicht von der Entwicklung biologischer Roboterorganismen. Wissenschaftler machen gerade große Fortschritte dabei, synthetische Haut, Knochen und Organe mit 3D-Druckern anzufertigen. Erst Anfang dieses Jahres verkündeten Forscher an der Universität von Vermont, dass sie echte „lebende Roboter“ erzeugt haben. Und zwar in dem sie lebende Froschzellen unter dem Mikroskop miteinander verbunden haben. Die kleinen Bioroboter könnten irgendwann genutzt werden, um beispielsweise Wirkstoffe durch den menschlichen Körper zu transportieren.

Akira

Akira gilt als eine der wichtigsten Manga-Reihen und die darauf basierende Trickfilm-Adaption als eine der prägendsten Anime-Produktionen. Beide stammen aus den 1980er-Jahren und sind weit in der Zukunft angesetzt. Nicht im Jahr 2020 (ja, wir machen hier eine Ausnahme), aber fast. Denn Akira spielt im japanischen Neo-Tokio, das sich im Jahr 2019 gerade auf die bald stattfindenden Olympischen Spiele 2020 vorbereitet. Errichtet worden war die Megametropole auf den Ruinen von Tokio, das 1988 durch eine Atomexplosion zerstört worden war – was den Beginn des dritten Weltkriegs markierte. In Akira ist die Welt also noch gebeutelt von den Schlachten. Die Regierungen sind überfordert. Im Manga findet sich daher unter anderem ein Verweis darauf, dass Japan daran scheiterte, eine gefährliches Virus einzudämmen.

Aber vor allem zerreiben sich Polizei, Militär, Straßengangs und Protestierende in brutalen Schlachten, die auf offener Straße ausgefochten werden. Mittendrin befinden sich die beiden Jungs Kaneda und Tetsuo, die einer Motorradbande angehören. Letzterer entdeckt, dass er übersinnliche Fähigkeiten besitzt, will sich an der Welt rächen und gerät dabei ins Fadenkreuz eines geheimen Militärprojektes. So einige Bilder aus Akira lassen an Aufnahmen der Proteste in Hongkong denken – in denen sich Demonstranten bewaffnet mit Straßenschildern und Gasmasken der Hong Konger Polizei entgegenstellten.

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Danke für solche Beiträge. Immer wieder Sachen dabei, die ich noch nicht kenne! Und Sci-Fi und Anime sind natürlich zentrale Inspirationsquellen meiner Arbeit als „Storymaker“ im Tech-Umfeld.

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Freut mich als „SF-Nerd“, dass dieses Thema hier immer wieder Berücksichtigung findet, zumindest ist das mein bisheriger Eindruck. Hätte ich so nicht unbedingt erwartet.

Ich denke mal, mittlerweile sollte ich eine vierstellige Zahl an gelesenen SF Romanen oder Kurzgeschichten erreicht haben. Und schon immer war es ein Faible für solche Geschichten, die an die Gegenwart anknüpfen und diese „visionär“ fortschreiben…meist gesellschaftskritisch.

Immer in Erinnerung geblieben ist mir „Schafe blicken auf“ von John Brunner aus dem Jahr 1972 (meines Wissens erst Ende der 1970er in Deutschland erschienen). Es geht da nicht unbedingt um die 2020er, sondern um irgendeine (nicht allzu ferne Zukunft), aber die Inhalte erinnern teilweise in erschreckende Weise an heutige Zustände oder Ansätze.
Damals doch ziemlich überzeichnet, aus heutiger Sicht in der Gesamtheit der sehr düsteren Vision zwar auch noch, aber in der Beschreibung der einzelnen Themen zum Teil durchaus nahe an der Wirklichkeit.

Es geht um Werteverfall, Konsumwahn, Umweltverschmutzung (inkl. verseuchter Meere), eine rücksichtslose Medienlandschaft, gewinngierige Großkonzerne und…siehe da, einen machtgierigen skrupellosen amerikanischen Präsidenten. Ähnlichkeiten rein zufällig :wink:

Sehr schwer zu verdauende Kost, aber schon fast visionär. Das Bild der aufblickenden Schafe hat sich mir seitdem eingeprägt für eine Gesellschaft, in der Missstände, obwohl bekannt, einfach so hingenommen werden. Kurz mal aufblicken, etwas sehen…und gelangweilt weiter grasen.

So schlimm ist es im Heute glücklicherweise nicht immer…oder noch nicht, oder neuerdings nicht mehr?
Nicht ganz einfach zu beantworten und schon garnicht pauschal :thinking:

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Ich habe mir diese Liste zu Herzen genommen und „Menschenjadt“ gelesen. Ich fand das Buch besser als den Film. Das Buch war … beklemmend und der 9/11-Moment am Schluss deutete sich recht schnell an, dass es so endet, wie es endet. King/Bachmann nahm eine Sache vorweg: Reality TV - zwar werden Menschen in der Gegenwart nicht physisch ausgelöscht, aber man kann durchaus sagen, dass einige danach psychisch … nicht mehr die gleichen sind.

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