Brauchen wir eine Kennzeichnungspflicht für den Klima-Fußabdruck von Lebensmitteln?

Ein Transparenzregister wäre ein guter Anfang. Auf Politiker und Wirtschaftsseite. Wenn es schon passiert dann zumindest sichtbar und nicht im Schatten oder Dunkel.

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Transparenter als die meisten Unternehmen ist Oatly aus meiner Sicht. Sie versuchen ja scheinbar nicht den Weg über „Hinterzimmergespräche“ zu gehen, sondern werben bei der Öffentlichkeit um Unterstützung – und sprechen dann ganz offen vor dem Bundestag.

Wenn alle so agieren würden, hätten wir einen transparenteren Lobbyismus (den dann allerdings das Unternehmen mit dem größten Werbebudget oder der besten Kampagne meistern würde…)

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Genau. Aber setzen wir die aufs Spiel? Mir kommt es so vor als müsste man das alles wieder erst aktivieren. Sie sind im Laufe des guten Lebens weniger wichtig geworden ist mein Eindruck. Und das Demokratische müsste zumindest hinsichtlich der Werkzeuge derer man sich bedient neu und dem 21. Jhdt entsprechend erfunden werden. Mehr Partizipationen als alle 4 Jahre oder so.

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Danke für den Fokus auf das Thema @Wolfgang // ich habe passend dazu gerade erst Cowspiracy auf Netflix gesehen und fand es erstaunlich, wie das vermeintlich nicht veränderbare menschliche Verhalten Grund genug ist, beim Status quo zu bleiben in Sachen Fleisch/Milchproduktkonsum

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Ein kleines Update: Penny (eine Tochter von Rewe) geht für ein Pilotprojekt einen etwas anderen, im Ergebnis aber vielleicht ähnlichen Weg: Für einige Produkte seiner Eigenmarken will der Discounter in einer bestimmten Filiale nicht nur den Verkaufspreis, sondern auch den „wahren“ Preis angeben. In den sollen die Folgekosten durch Klimaschaden, Umweltverschmutzung etc. mit eingerechnet werden. Konventionelle Milch wäre dadurch z.B. 122 Prozent teurer, Gouda um 88 und Mozzarella um 55 Prozent.

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Ist die Aktion aber nicht vorübergehend und erstmal zur Schau only? Also kein echter Kauf möglich…

Das geht ein klein wenig an meiner Nachfrage vorbei.
Und sicher ist es immer eine feine Sache, zu fragen „wofür brauche ich…“. Und wenn dann die Antwort lautet „eigentlich für nichts“ und man sich dann noch an die Antwort hält.
Wir würden keine Steaks essen, in keinem Flugzeug fliegen, kein Auto vor der Tür haben und Texte auf der Schreibmaschine und nicht dem Laptop klopfen.

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ähnlicher Fall. Mir läuft es da eher „eiskalt“ den Rücken runter …

In Zeiten vom Überkonsum und der Klimakrise find ich die Frage und eine Priorisierung davon, was ich wirklich brauche, eine sehr gerechte! Man muss ja nicht sofort ins Extreme springen, aber auch ein kleiner Verzicht hat einen Mehrwert.

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.das läuft wohl unter dem Label „Haltungskampagne“. Hört sich jetzt schrecklich pädagogisch an, vllt. bewerte ich das auch über, ist ja schließlich „nur“ Werbung, aber funktioniert hier die Werbe-Message (zumindest langfristig) nicht in gewisser Weise als politische ersatzhandlung? Gerade für nicht ganz so medienkompentente Menschen? Wenn mir jetzt schon die Eiskiste sagt, wo es lang geht in dieser Welt, dann macht das den WEg zur komplexen Auseinandersetzung mit einem Thema doch deutlich länger, meine ich (so ganz ohne medientheoretische unterfütterung) wahrzunehmen… Ganz persönlich geht mir das was in Moria passiert so nahe, das ich plumpe werbe slogans hier auch einfach nicht hören will …, sondern eine entschlossene Politik erwarte.

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