Die Drei Globalen Krisen und die "Beyond GDP" Agenda

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Der Klimawandel hat nun, nachdem er über 3 Jahrzehnte bewusst ignoriert wurde und doch letztlich in der real gewordenen Klimakrise mündete, aufgezeigt, dass die Art wie wir in der Welt ökonomisch und sozial fortschreiten fundamentale Probleme hat.

Unsere Kennzahlen, in denen wir unsere Welt zahlenmäßig betrachten und bewerten stehen auf Grün und doch bäumen sich drei existenzielle Krisen immer weiter auf und betreffen (i) nicht nur das Klima, sondern auch (ii) die (globale und nationale) Ungleichheit (iii) die Demokratien.

Joseph Stiglitz, Nobelpreisträger für Wirtschaft hat gerade für den Guardian einen Kommentar geschrieben, der genau diesen Zustand beschreibt:

Stiglitz und einige seiner Mitstreiter scheinen von zwei Thesen überzeugt zu sein.
Erstens ist es möglich bessere Maße als die Heutigen zu Rate zu ziehen, um über die Gesundheit einer Volkswirtschaft zu urteilen und zweitens, Regierungen können und sollten hierbei über das Bruttoinlandsprodukt (BIP oder GDP) hinausgehen.

Stiglitz, Fitoussi und Martine Durand haben nun ein zugängliches Buch geschrieben, das einen Überblick über Entwicklungen der „Beyond GDP Agenda“ der vergangenen zehn Jahre gibt. „Measuring What Counts: The Global Movement for Well-Being“ klingt schonmal vielversprechend:

Würde mich über Mitleser freuen und vielleicht kann man das Buch evtl sogar in Echt und/ oder hier diskutieren.

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