Reparierbare Hardware durch modulare Bauweise,?

Einige Anmerkungen zu dem interessanten Artikel, den ich auf netzpolitik.org fand:
https://netzpolitik.org/2021/recht-auf-reparatur-der-traum-vom-zehnjahrehandy

Es wäre sehr im Sinne der Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit, auch würde es eine teilweise Kreislaufwirtschaft ermöglichen, wenn die Konzerne Elektronik (wieder) so designen würden, dass z.B. einzelne (modulare) Bauteile repariert werden oder ausgetauscht werden könnten.
Natürlich fürchten die Konzerne um sinkende Verkaufzahlen. Aber man könnte ja auch mit Reparaturdienstleistungen Menschen Arbeit geben (wie früher) und durch modulare Bauweisen preiswerte Produkte anbieten und damit auch neue Märkte erschließen.
Wiederverwendung (und da viel mehr Kreislaufwirtschaft als Recycling) wird ohnehin die Zukunft sein, denn wenn die strategischen Rohstoffe (Minerale und Metalle) knapp werden, dann steigen die Elektronikpreise so weit an, dass sie für große Teile der Bevölkerung nicht mehr erschwinglich sind. Das kann auch nicht im Interesse der Elektronikkonzerne sein.
Einfach mal nicht hardcore-kapitalistisch, sondern eher ganzheitlich gedacht. Das Wirtschaften muss dem Menschen dienen und ist kein Selbstzweck.

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Sehe das genauso wie du! Aber zum Glück scheint sich da gerade etwas zu tun. Hat @Daniel_Szöke gerade für uns recherchiert:

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Es wäre ja wirklich schön, wenn sich im Industriesektor Elektronik langsam etwas bewegen würde. :+1:
Auf der Webseite von Apple habe ich jüngst diese Eigenwerbung entdeckt (s. Bild).
Die einzig zwei störende Worte: „Eines Tages“… :roll_eyes:
SCAN 258 - Apple Watch SE - Apple (DE) - www.apple

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Es passiert ja schon das ein oder andere. Aber eben hauptsächlich bei Start-ups oder im Rahmen von Initiativen.

Framework baut beispielsweise Laptops, die hochgradig modular konzipiert und für Reparaturen und Aufrüstung ausgelegt sind.

Dell hat sich daran offenbar ein Beispiel genommen und „erforscht“ zumindest eine solche nachhaltigere Bauweise.

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