Der BlackRockBock

Zitat aus Deutsche Wirtschafts Nachrichten vom 30.03.2020 16:21

BlackRock verwaltet deutsche Vermögen und wettet gleichzeitig gegen sie

„Der weltgrößte Vermögensverwalter sahnt gleich mehrfach ab. Aktien, die ihm zur Geldanlage anvertraut werden, verleiht er teilweise an sich selbst, um auf sinkende Kurse zu wetten. Darüber hinaus darf er die von der US-Zentralbank erschaffenen Billionen zur Rettung des Finanzsystems verwalten.“

Zitatende

… und wenn man dann noch den BlackRockBock Merz zum Gärtner (Bundeskanzler) macht ist alles perfekt. Wir gehen in jeder Hinsicht (auch unabhängig von Corona) herrlichen Zeiten entgegen.

Zugute halten will ich die Tatsache, dass derartige Investmentfirmen in einer Art datengetrieben und faktenbasiert arbeiten wie man es sich vielleicht auch in der Politik oder grundsätzlich in Staatsgebilden wünschen würde. Dann läuft man vielleicht weniger blind oder kurzsichtig von einer „Krise“ in die „nächste“.

Ob „derartige Investmentfirmen“ nicht auch von einer „Krise“ (2008) in die „nächste“ laufen, wird sich zeigen. Für BlackRock scheinen im Moment „die Bäume (noch) in den Himmel zu wachsen“. Das Problem sehe ich darin; mit einem „derartigen“ Konzept „muss man(n) an einem immer größeren Rad drehen“ und irgendwann ist es dann überdreht oder das „Futter“ geht aus. Die gegenwärtige Krise wird BlackRock erst mal noch stärker und mächtiger machen. Unabhängig von all dem, wäre eine mehr „fakten- und datengetriebene Politik“ wünschenswert.

BlackRock ist tatsächlich eine Fondgesellschaft, die über unanständig viel Macht und Einfluss verfügt. Und das kann auch aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht nur als besorgniserregend bezeichnet werden.

Allerdings: Ich wäre vorsichtig damit, auch nur irgendetwas, das Deutsche Wirtschafts Nachrichten schreibt, für bare Münze zu nehmen. Deren Prinzip ist es nämlich, möglichst alarmistische und hysterische Meldungen zu verbreiten, Untergangsszenarien zu entwerfen, um breite Sichtbarkeit und damit Klickzahlen zu erreichen. Dabei werden gerne auch mal im Kern wahre Meldungen mit vollkommen absurden Verschwörungstheorien vermischt.

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… schon lange habe ich mir abgewöhnt irgend etwas als bare Münze zu nehmen, gleichgültig von welcher Seite es kommt. Das einzige, was m.E. hilft und was ich versuche, mich möglichst in alle Richtungen zu informieren und mir dann ein eigenes Bild zu machen (bleibt natürlich leider auch nur ein Bild :frowning: )

Die DWN hatte ich mal eine Zeit abonniert und habe festgestellt, sie sind wirklich dem Kopp-Verlag sehr ähnlich. Ich muss jetzt allerdings (zu meiner Schande) zugeben, dass ich das von mir gepostete Zitat aus der DWN nicht überprüft habe. Sorry, werde ich gleich nachholen.

Zitat aus Börse-online :
"Noch vor dem Sturz der Deutschen-Bank-Aktien auf ein Rekordtief haben Anleger ihre Wetten auf einen Kursrückgang erhöht. Der weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock hielt per Donnerstag Netto-Leerverkaufspositionen in Höhe von 0,50 Prozent, wie am Montag aus Daten des Bundesanzeigers hervorging. "

Der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador hat in einem Gespräch mit dem CEO von BlackRock, Larry Fink, einen neuen Marshallplan zur Überwindung, der „pandemischen Wirtschaftskrise“ ins Gespräch gebracht.

Mein Vorschlag: Die CDU sollte schnell ihren neuen Vorstandsvorsitzenden und Kanzlerkandiaten bestimmen (wählen), damit Deutschland in der zu erwartenden Warteliste einen der vorderen Ränge im BR Ranking belegen kann.

Du bist Larry der Fels und auf diesen Felsen wollen wir unsere neue Weltordnung bauen. Amen !

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