Was war, und wie es jetzt weitergeht

Die Pandemie ist vorbei.
Alle haben gelernt, dass man die meiste Arbeit von zu Hause machen kann.

Der Staat hat geschwächelt.
Keine Digitalisierung war vorhanden als man sie gebraucht hätte.
Politiker haben viele schlechte Entscheidungen getroffen.
Um relevant zu bleiben, haben sie viel Geld ausgegeben.

Die Wirtschaft ist trotzdem ganz gut durchgekommen.
Die Gastronomen und die Künstler haben gelitten.
Die globalen Tech-Konzerne waren gut für die Pandemie vorbereitet.
Sie haben Akzeptanz, Einfluss und Kunden gewonnen und sehr viel Geld eingenommen.

Bitcoin hat Tesla als das große Thema abgelöst.
Es geht aber auch um Ethereum und überhaupt um Blockchain.
Damit kann man viel machen, zum Beispiel Digitalbilder zu Unikaten machen und verkaufen.

Man kann aber auch allen äthiopischen Studenten sichere digitale Studienausweise geben.
Mit dem können sie Titel erwerben und nachweisen, sich bewerben usw.
Oder ein Konto eröffnen, oder besser ein Wallet.
Denn Kryptowährung ist praktischer als äthiopisches Geld.
So könnten sie auch Mietverträge abschließen und Versicherungen…
Der Vermieter und der Versicherer weiß sofort genau, mit wem er es zu tun hat.
Der Arbeitgeber auch. Und der Staat, wenn der Arbeitgeber mal ausfällt.
Oder wenn der Staat dem Bürger einen Impftermin mitteilen will.

Alles in einer App, alles im Handy.

Alles ohne Bank und ohne staatliche Kontrolle.
Braucht man nicht. Ist ein zero trust System.
Da muss niemand zwischen zwei Partner treten um sie abzusichern.
Weil die Identität der Partner sichergestellt ist und die Verträge sich selbst erfüllen .

So wird das Leben für alle einfacher und effizienter.
Man braucht weniger Staat und keine Banken mehr.
Das spart viel Geld, dass man dann nicht mehr verdienen muss und damit spart man Zeit.
Nicht nur in Äthiopien.

2 Like

Was würde man in einer crypto Zukunft wohl zahlen um den Service „selbst die eigene Bank sein zu können“ einzukaufen? Also zB die Ab- und Versicherung der Einlage, der richtigen Abwicklung von Transaktionen, das Sichern des Kontos (unabh von der Verfügbarkeit eines Stückes Papier mit dem Schlüssel drauf in nem verstaubten Regal).

Schon jetzt läuft hierin im B2B Kontext ein hervorragendes Geschäft, weil kaum einer in der Lage ist wallets professionell, compliant, und möglichst sicher zu verwahren und zu managen.

Die Bankenleistung verschiebt sich vielleicht. Aber intermediäre Rollen wird es auch weiter geben. Und ganze „stacks“ von intermediären service Providern…