Mitarbeiter von Spyware-Unternehmen nutzt professionelle Spionagesoftware, um Bekannte zu stalken

Möglichkeiten wecken Begehrlichkeiten. Die NSO Group ist ein professionelles Spyware-Unternehmen, das unter anderem die Überwachungssoftware Pegasus entwickelt und häufig in der Kritik stand, weil es diese auch an autoritäre Staaten liefert.

Wie jetzt bekannt wurde, soll ein Mitarbeiter die Software aber auch für private Zwecke genutzt haben. Nämlich um eine Bekannte über ihr Smartphone zu stalken.

Der aktuelle Fall zeigt zudem auf, dass auch Mitarbeitende des Unternehmens die mächtige Überwachungssoftware privat missbrauchen könnten – etwa wie hier für das mutmaßliche Cyberstalking.

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Ist ein Gerät infiziert, kann Pegasus auf verschiedene Daten und Funktionen des Smartphones zugreifen: Standort, SMS, Mails, Fotos und Videos sowie die Kamera und das Mikrofon des Geräts. Forschende des Citizen Lab der Universität Toronto, die sich ausgiebig mit „Pegasus“ beschäftigten, fanden die Software in 45 Ländern.

Ich finde solche Meldungen – es ist ja nicht die erste dieser Art – immer wieder sehr beunruhigend.

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Sowas sollte by design nicht möglich sein. Traurig wie lapidar man mit solchen Tools umgeht und welch (simple) Einstellung die Angestellten Zu diesen Tools haben.